Bahnhofstrasse

18|09|09

Mit meinem gestrigen Besuch schlenderte ich mal wieder die Bahnhofstrasse entlang. Die berühmteste Zürcher Straße, bekannt für ihren interessanten Wertverlauf.

Startet sie noch bescheiden stolz mit einer Skultpur von Alfred Escher direkt vorm Bahnhof, gibt sie sich noch kurz mit Kinkerlitzchen wie McDonalds, Apotheke, Metzger und H&M ab, um dann ordentlich an Fahrt aufzunehmen. Man bekommt gerade noch so die knapp erschwinglichen Geschäfte mit, („Guten Tag, ich hätte gerne eine Bleistiftmine.“) da rauscht man auch schon an der charmanten Dreistigkeit vorbei. Kurz darauf schon wird die unverhohlene Frechheit kopfschüttelnd passiert, um nach einem kleinen schockierenden Schlenker über die Finanzen (dem Paradeplatz gesäumt von Banken) den Schlussakkord zu erreichen: den blanken Preishorror.

Danach gehts gemächlich weiter. Schlendert man verstört weiter und passt nicht auf, landet man direkt im Zürichsee. Und bepackt mit den soeben erstandenen (Papp)Taschen und Pelzen wird man schnell auf den Grund gezogen.

Doch wenn man genau hinschaut erkennt man kleine Zeichen der Vorwarnung. Wohlwollende setzen Zeichen gegen den Konsum.

Eulenspiegel

Eulenspiegel

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