Polygenuss

29|09|09

Oh wie ist es schön.
Zürich, wie bist du schön.

Nachdem unser heutiges Gespräch mit unserem Bauherren für ein Semester, nämlich dem Regisseur Oliver Hirschbiegel („Der Untergang“), schon nach viereinhalb Stunden in der Semperaula vorbei war (inklusive Schlange stehen für einen festen Händedruck) löste sich die Veranstaltung auf. Ich materialisierte mich kurz darauf auf der Polyterrasse. Eine gute Entscheidung.

Charmant grinste ich mir souverän eine der bequemen Holzbänke frei, krempelte Hose und Hemdärmel hoch und genieße nun: tollen Ausblick vor den Augen, gefühlte 34 Grad (echte 22 im Schatten) auf der Haut, Ingrid Michaelson und Howard Shore im Ohr und gleich einen MigrosBudget-Müsliriegel im Munde.

Sollte man noch ins Freibad gehen? Vielleicht wenigstens ins Hallenbad mit Außenbecken.

Jetzt habe ich mir gerade noch das Hemd aus der Hose gezogen. Wie frivol.

Heute Abend dann, nicht dass sich jemand beschwert, schreibe ich weiter an einem Text über die städtebauliche Entwicklung Berlins mit besonderer Berücksichtigung der Jahre 1984 und 1996.

Und dann ist meine fleißbedachte Seele wieder im Gleichgewicht.
Schade.

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2 Antworten to “Polygenuss”

  1. Motti said

    Ich will auch ne fleißbedachte Seele -_-

  2. Motti said

    * möchte bitte gerne

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