Luzern, die Stadt des Kitsch

9|11|09

Die Stadt des Kitschs? Die Stadt des Kitsches? Kitschige Stadt!

Am Samstag nutzten wir das erste Mal die vorzüglichen öffentlichen Verkehrsmittel auf längerer Distanz. Mit dem Interregio ging es mit Halbtax (also Bahncard 50) für 11,50 CHF nach Luzern. Allerdings erst, nachdem ich mich zum x-ten mal versichert hatte, dass „Lausanne“ nun doch nicht die französische Bezeichnung für Luzern ist. Das sind tatsächlich zwei Städte.

Meine dort wohnhafte Tante zog es leider vor in Zürich (!) zu arbeiten, so bekam allein die Stadt einen Besuch ab.

Eine kleine Bilderschau des Kitsch.

Jeannouvelkitsch

Jean-Nouvel-Kitsch

Direkt neben dem Bahnhof (auf dem Bild oben im Hintergrund) befindet sich das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Von Jean Nouvel entworfen, wurde es 1998 eröffnet. Es mag zwar eine grandiose Akustik und ein beeindruckendes Dach haben, Herr Nouvel scheint aber im Entwurf ein Zwerg zu sein, die Raumhöhe ist bedrückend.

Technikkitsch

Technikkitsch

Spiegelungskitsch

Spiegelungskitsch

Weil Herr Nouvel nicht ins Wasser bauen durfte, baute er eben Wasser. Unter dem Dach ein Becken, dann natürlich schweiztypische Brunnen und durch das Gebäude fließt ebenfalls Wasser.

Entenkitsch

Wasserkitsch

Direkt daneben dann die Anleger für die Boote.

Landungsbrückenkitsch

Landungsbrückenkitsch

Wahrzeichen der Stadt ist die Kapellbrücke. Einst Stadtgrenze und Verteidigungsanlage sind heute nicht mehr Gefängnis und Co im Turm sondern ein Souvenierladen. Luzern war eine der ersten Schweizer Städte, die ganz groß auf Tourismus machte.

Kapellbrückenkitsch

Kapellbrückenkitsch

Touristenanziehend verkitscht ist auch der historische Stadtkern.

Bunter Kitsch

Bunter Kitsch

Türmchenkitsch

Türmchenkitsch/Türmlikitsch

Das Sehenswerte Luzerns ist leider recht beschränkt. Wir mussten noch die Zeit bis sieben Uhr Abends überbrücken, da wir erst dann mit unserem „Gleis 7“-Abonnement kostenlos nach Haus fahren konnten. (Besitze ein Halbtax, sei unter 25, zahle 99 Franken und du kannst von sieben Uhr bis Betriebsschluss für umme Bahn fahren.) Leider ist Luzern etwas piefig, sämtliche Läden schlossen um vier Uhr und nach der Füllung des Magens mit Caramelrahmtorte und heißer Schokolade war es dann schon fünf, so waren dann auch sämtliche Museen und Ausstellungen zu. Während die Sonne also sank spazierten wir hoch zur Stadtmauer.

Gegenlichtkitsch

Gegenlichtkitsch

Stadtmauerkitsch

Stadtmauerkitsch

Krönender Höhepunkt der Tour: ein Blick über das nächtliche Luzern.

Nachtblickkitsch

Nachtblickkitsch

Für heute sei damit genug gekitscht. Ein paar weitere Luzernimpressionen für die Unersättlichen folgen morgen.

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3 Antworten to “Luzern, die Stadt des Kitsch”

  1. Maika said

    Ist gar nicht so kitschig. Nur die Ente sieht aus wie „Sättigung +65“. Schöne Photos.

  2. Motti said

    jonathan, warum sind auf deinen bildern nie irgendwelche leute? *_*

    • Jonathan said

      Ist das so? Ehrlich?
      Nein, doch manchmal sind welche drauf. Ich verweise auf die Besuchsbilder. Und da bei dem Gegenlichtbild sind auch ein paar Toupets zu sehen. Jaha!
      Willste Bilder mit Gesicht? Ich bin so schlecht in Portraitfotografie.

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