Schloss, die Dritte.

1|12|09

Wenn ich schon die Nacht durchgearbeitet habe und die Präsentation heute so sinnfrei war, wie eine Papiercorbusierbrille beim Entwerfen (und heute Nacht haben wir sie tatsächlich ausgeschnitten und aufgesetzt, brachte nix.), dann möchte ich das Erarbeitete in Auszügen doch wenigstens noch hier präsentieren.

Da sieht man mal, was für abgefahrene Sachen wir hier an der altehrwürdigen ETH machen. Und vielleicht erklären die Bilder, warum einige der eingesessenen Professorenpos sich (fälschlicherweise) über meinen Professor aufregen.

Also: Setdesign für den Film „Im Zeichen des Sieges“ (OT „Azincourt“, schlechte Romanvorlage von Bernard Cornwall), der in nicht ganz so naher Zukunft von Oliver Hirschbiegel verfilmt werden wird. Kurze Synopsis:

Henry an die Macht! Frankreich an die Engländer!

Auszug aus dem Storyboard

Das Storyboard. Da wir Zelt und Stadtmauer im Maßstab von mindestens 1:50 bauen und anschließend in einem zwölf Meter langen Setting filmen müssen, gehört natürlich auch ein Storyboard zu dem Spaß.

Zelt von König Henry in Ansicht und Schnitt

Das Königszelt muss entworfen werden. Und wie das so ist, halte ich mich endlos damit auf lustige kleine Details in die Pläne zu zeichnen. Das macht sie lebendig und mein Professor sagt auch immer, „Wenn’s keinen Sposs dron hobt, dann losst’s bleiben.“ (das sollte Wiener Dialekt sein). Also liegt in einer Stadtmaueransicht eine Leiche an exponierter Stelle und hier im Zelt muss eine Kerze dran glauben.

"Atmosphärische Darstellung" der Stadtmauer von Harfleur

Die Stadtmauer sollte natürlich ansprechend rüberkommen. In diesem Fall heißt ansprechend kitschig. Man kennt das ja, im Plot kommen die Farben circa viermal so gesättigt daher und der Himmel ist plötzlich tieflila, das Gelb sehr honigich (!). Aber einem Wiener kann man das zumuten.  Was man allerdings noch niemandem endgültig zumuten kann, ist die Künstlichkeit des Gemäuers. Da müssen wir noch einmal ran.

Und in zwei Wochen dann – Ende.

Jetzt erst einmal Weihnachtskekse. Einer der vielen, vielen Vorteile von Müttern ist nämlich ihre Mission, die Kinder mit Keksen zu versorgen.

Mütter an die Macht, Kekse für alle!

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5 Antworten to “Schloss, die Dritte.”

  1. Motti said

    is ja cool O_O

  2. Motti said

    hey . du könntest den beitrag eigentlich auch „schloss die dritte nennen“ ; )

  3. Motti said

    Alter!!

    Guck mal, was
    –>nennen <–
    für ein cooles wort ist!

    O_O

    <3

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