Was die Schweizer alles in Kauf nehmen um EU-Bürger zu foppen

11|12|09

Gestern überraschte mich ein Kollege (der neuerdings hier mitliest, deshalb muss ich nun vorsichtig sein) mit einer etwas ablehnenden Meinung gegenüber der EU. Dementsprechend haben EU-Bürger kleine Versteckte Rückschläge in Kauf zu nehmen. Einer davon: Steckdosen. Ich war mir vor meiner Einreise gar nicht darüber im klaren, dass die hier andere Stecker haben. Die haben drei Pinöppel!

Schweizer Stecker

Schweizer Stecker

Dieses Exemplar ist zugegebenermaßen das einer Starkstrommaschine. Normalerweise sehen sie aus wie unsere ungeerdeten, schmalen EU-Dinger aber eben wahlweise mit einem Erdungsstift. Zwar sind die Steckdosen hier nicht immer eingelassen, wie bei uns, sondern meist bündig, also eine Scheibe mit Löchern, dennoch passen unsere geerdeten runden Stecker nicht hinein. Und – das war mir vorher gar nie aufgefallen – die Pinöppel eines geerdeten Steckers sind dicker als die eines ungeerdeten. Nicht anschließen konnte ich daher meinen Monitor und meinen Drucker.

Die Schweizer wissen, wie sie auf kosten der EU-Bürger an Geld kommen, sie verkaufen Adapter. Sieben Franken das Stück. Und Mehrfachstecker genauso, denn mein Zimmer hat ganze zwei Steckdosen. Und Mehrfachsteckdosen von Schweiz auf EU gibts auch nicht. Also muss man alles doppelt und dreifach kaufen. Hinterlistig. Alle hier.

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