Vulkankack

21|04|10

Alter Laptop tot, neuer (geordert kurz bevor der alte starb) verzögert sich in der Lieferung, Vulkanasche sei Dank. So gammelt das Objekt der Begierde nun an der chinesischen Küste rum.

Bald wird wieder mehr gebloggt. Mit Tastatur!

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Mensagespräch zwischen mir (J) und einer Schweizerin (S).

J: „Was werft ihr uns Deutschen nochmal vor?“
S: „Also erstmal muss man ja zwischen Norddeutschen und Süddeutschen unterscheiden. Die Norddeutschen sind so direkt!“
J: „Tja liebe S, wir können nie Freunde werden. Ich bin norddeutsch. Schade.“
S: (scheinheilig) „Oh, so, also so, das war so nicht gemeint.“
J: „Hmm.“
S: „Naja, aber wenn ihr zum Bäcker geht und sagt „Ich krieg‘ das Brot da!“, dann kommen wir damit nicht klar. Wir nehmen das als unhöflich wahr.“
J: „Also, den Schuh zieh ich mir nicht an. Das machen Bayern. Norddeutsche tun so etwas nicht.“
S: „— !“
J: „Nein, Bayern ist nicht ganz Deutschland.“
S: „Weiß ich.“
J: „Dennoch magste Süddeutsche lieber und magst niemals nie mein Freund sein.“
S: „Das hab ich nie gesagt!“
J: „Also willst du, dass wir Freunde werden?“
S: „—“
J: „Netter Versuch. Mit der Direktheit und so.“

Da sitze ich im Rückflieger von Alicante, wo ich meine Auslandsjahrleidensgenossin (und so viel mehr) besuchte und plötzlich bietet mir das Bordprogramm einen „Da war ich schon“-Effekt nach dem anderen. Das Musikvideo, das da lief spielte nämlich in Tokio. Und nun mache ich es mir also einfach und sage: Man gucke sich das Video an und wisse danach, wo ich war. Wohlgemerkt waren Nick und AJ und Brian und wie sie alle heißen nicht da. Macht aber nichts. War eh viel schöner ohne sie.

Voilà – die Backstreet Boys mit Bigger. (Ton aus!)

Um nicht das ursprüngliche Thema des Blogs zu unterwandern, hatte ich eigentlich geplant von meinem Tokioaufenthalt nicht in ausführlich zu berichten. Bevor ich hier aber gar nichts schreibe folgen nun doch ein paar Impressionen, pathetisch begründet mit der Pseudoverknüpfung, dass ich durch Tokio Zürich noch mehr schätzen gelernt habe. Oder so.

Regenschirme in Tokio

Ostern!

1|04|10

Schon jetzt am Gründonnerstag, habe ich doch soeben meine letzte Arbeitstat vollbracht, wünsche ich allseits schöne Ostern. Ich habe mich auch schon darauf eingestimmt. In der Schweiz macht man das natürlich mit Schokolade. Und dokumentiert habe ich es auch. Ich nenne mein Werk „The Evolution of Osterhasi“. (Englisch ist immer ein bisschen cooler als alles andere.)

Der Zyklus des Lebens, dargestellt an einem Schokoladenosterhasen. TOT!

Allen Tierschützern und Kalorienbewussten sei mitgeteilt: Es handelt sich um eine Fotomontage. Ich habe (für dieses Experiment) nur einen Hasen verzehrt. (Davor und danach allerdings je noch einen.)