Grabesstimmung hier in der Wohnung. Obwohl das Kleid der Moderateuse so schön Schweizrot war ist der Schweizer Grand-Prix-Beitrag nicht ins Finale gekommen. Michael von der Heide wandelt damit auf den Pfaden von DJ Bobo und pleut jetzt wahrscheinlich wirklich. Vielleicht eben nicht gerade or.
Noch mal zur Erinnerung. (Oder zum Abgewöhnen.)

(Ungerecht ist’s schon. Was bitte, war denn das, was Israel da geliefert hat? Und warum sind die lustigen verliebten Holländer nicht weiter?)

Juhu! Am Dienstag nur ne Wolke anstatt der ewigen Dauerbepissung. Mach weiter so Zürich und du bist mich bald los.

Man muss erst angerufen werden, um zu kapieren, woran es liegt, dass man das Schweizerdeutsche zeitweise nicht gut versteht. Leider werde ich hier so selten angerufen (Ich kann nach neun Monaten immer noch nicht meine Schweizer HandyNatelnummer auswendig.), dass die Erkenntnis erst heute kam. Am Telefon verstand ich fast nichts. Was ich inzwischen geübt mit einer sorgfältig ausgewogenen Mischung aus „Ja“s und „Mmh“s und „naja“s erwiedere, „nein“s entlarven einen meist. Eigentlich fällt es erst auf, wenn ich nicht im richtigen Moment lache. Vertrackt.

Als ich mich später mit ein und der selben Person unter erhöhtem Lautstärkepegel unterhielt – die Abmachung erfolgte dann per Sms, nicht per Gesprochenem – da verstand ich plötzlich alles. Man muss die Leute also angucken. Hätte man auch früher drauf kommen können.

Hippiekacke

6|05|10

Heute mal Musik. Aber bildende Musik. Natürlich Musik auf Schweizerdeutsch. Und man sieht viel von Zürich. An einigen der Orte habe auch ich schon Hippiekacke vollführt. (Ich mag das Xenix.)

Warum ich gerade nicht regelmäßig schreibe?

Nun ja, wegen sowas hier zum Beispiel:

Aufhalterli der Digitalen Fabrikation

Aufhalterli der Digitalen Fabrikation

Im Bus sitzend, nur noch nach Hause wollend, Essen fassen und weiterarbeiten, steigt ein Mann ein. Gewandet in einem Deutschland-Trikot (mit großer Aufschrift) und einem Cap in den deutschen Flaggenfarben.

Jonathan denkt, (ohne nachzudenken) „Der ist aber mutig.“

Dann denkt er mit Nachdenken „Jonathan, du bist bescheuert.“

Anschließend denkt er wieder nur ans Essen.

Dieses Bild bedarf keines weiteren Kommentars.
Außer: Zum Glück habe ich ohnehin elend viel zu tun. So fällt’s mir leichter.