Der Trick mit dem Schweizerdeutsch.

13|05|10

Man muss erst angerufen werden, um zu kapieren, woran es liegt, dass man das Schweizerdeutsche zeitweise nicht gut versteht. Leider werde ich hier so selten angerufen (Ich kann nach neun Monaten immer noch nicht meine Schweizer HandyNatelnummer auswendig.), dass die Erkenntnis erst heute kam. Am Telefon verstand ich fast nichts. Was ich inzwischen geübt mit einer sorgfältig ausgewogenen Mischung aus „Ja“s und „Mmh“s und „naja“s erwiedere, „nein“s entlarven einen meist. Eigentlich fällt es erst auf, wenn ich nicht im richtigen Moment lache. Vertrackt.

Als ich mich später mit ein und der selben Person unter erhöhtem Lautstärkepegel unterhielt – die Abmachung erfolgte dann per Sms, nicht per Gesprochenem – da verstand ich plötzlich alles. Man muss die Leute also angucken. Hätte man auch früher drauf kommen können.

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