Die Sache mit den EC-Karten-Geräten.

9|06|10

Es ist soweit, die Schweiz hinterlässt bleibende Schäden bei mir. Offenbart werden diese mit dem Reisen ins Ausland. Zum Beispiel – Deutschland.

Nicht nur, dass ich allerorts „Grüetzi“ und „Merci“ rumposaunte, nur um dann im schwäbischen Stuttgart mit einem glasklaren Hochdeutsch enttäuschen zu müssen, nein ich eckte auch mit Schweizer Kassenverhalten an: Ungebeten steckte ich meine EC-Karte in irgendwelche Lesegeräte. Die Verkäuferin war ganz verstört, zog meine Karte wieder raus, sah mich böse an, tippte nervös an der Kasse rum, steckte sie wieder rein.
Vor lauter Aufregung wegen dieses neuen, alten, ungewohnten Ablaufes versaute ich natürlich die PIN-Eingabe, was mir natürlich keine freundlicheren Blicke als den zuvorigen einbrachte. Nach erneutem Kartenrumgefuchtel (hatte „ABBRUCH“ anstatt „KORREKTUR“ gedrückt) kam tatsächlich so etwas wie Geld auf dem Konto von dem Laden an. Stolz zog ich die Karte aus dem Gerät. Was natürlich schon wieder ein deutscher Faux-Pas ist. Zwei Minuten peinliches Schweizerverhalten und nichts gelernt.

Mich wundert es fast, dass die Verkäuferin „Tschüss“ gesagt hat.

(Zum Glück bin ich wieder in der Schweiz.)

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