Ende.

31|12|10

Experiment beendet, Zürich wird in Zukunft Braunschweig vorgezogen. Versuchsaufbau zur Nachahmung dringend empfohlen.

Dem kleinen Kreis erlauchter Leserschaft ein schönes 2011 (und 2012 und 2013 und alle folgenden Jahre), hoffentlich in der Schweiz.

Danke für’s bisweilen inspirierende Kommentieren, macht’s alle gut.

Wer hätte gedacht, dass eine Misswahl derartig langweilig sein kann. Zum Glück hatte ich vom letzten Jahr gelernt und mich diesmal nicht allein gequält, sondern fünf weitere Verirrte hinzu geholt.
Und wären unsere Sprüche nicht so unterhaltsam und die Kandidatinnen nicht so selten dämlich gewesen – dann wär’s ein Trauerspiel geworden.
Aber so katapultierten wir wir eine Kandidatin nach der anderen aus der Runde und die Kandidatinnen sich selbst: „Was würdest du tun, wenn du Königin der Schweiz wärest?“, „Die Drei-Tage-Woche einführen.“ – Zack!, raus. Leider war’s die Zürcherin.
Zu allem Übel war ein Luzerner dabei, der am Ende dann auch noch jubeln durfte, als Kirsten Cook aus Luzern von Ex-Miss Schweiz Linda Fäh die Krone schief aufgesetzt bekam. Es wurde geheult und geflennt und dann war’s endlich vorüber.
Folgendermassen sieht sie ohne Wasser in den Augen aus:

Und jetzt wird mir auch klar, warum die alle ein Wasserfotoshooting absolvieren mussten. Um zu beweisen, dass sie auch mit Nass in den Augen gut aussehen.
Kirsten Cook, die Kandidatinnen mit so schönen Namen wie Pennisi und Schüpfer hinter sich ließ, ist gerade mal zu einem Viertel Schweizerin (das wird kommende Woche einen schönen Skandal geben) und hat ein grün-schwarzes Fahrrad. Interessiert natürlich keinen. Wird man die nächsten zwölf Monate dennoch keinen Bogen drum machen können.

(Linda Fäh, strebt nun eine Gesangskarriere an. Das wird noch heiter.)

Bündnerfleisch

26|09|10

Ein bisschen zu spät fast schon will ich hier unbedingt noch das sicher schon Kultvideo vom nicht mal mehr amtierenden Bundesrat Hans-Rudolf Merz unterbringen. Beim Verlesen einer etwas dröge formulierten Erklärung zum Zusatz von Geschmackstoffen verliert er die Beherrschung. Das Video war in aller Munde, die Bündner nutzten die Gunst der Stunde und verteilten daraufhin Bünderfleisch vor dem Landtag in Bern, bedruckt mit dem Konterfei Hans-Rudolf Merz‘.

Eine neue Folge der beliebten Reihe „Schlüpfrige Schlüpferentschlüpfungen“:

Aus dem Tram geknipst. Gibt es einen schöneren Weg zur Arbeit? Zumal ein Zwischenstopp am Paradeplatz mit einem Frühstück bei Sprüngli versüßt wurde.

Hach!

Das Gute an Besuch aus der Heimat ist (neben unendlich vielen anderen Dingen), dass man sich tolle Produkte mitbringen lassen kann.

Katjes gibt’s hier nicht, oder nur im Minimalsortiment.
Drogerieartikel sind horrend teuer und für eine normale deutsche Supermarktauswahl muss man in ein Fachgeschäft.
Stroopwafeln gibt’s auch in Deutschland nicht. Umso praktischer, wenn man den Besuch vor ein paar Jahren mit dem Holland-Virus infiziert hat.

Juhu!

Schrieb ich schon mal über die Präsenz der Erotikkinos hier in Zürich? Nun, sie sind sogar im ganz normalen Kinoprogramm aufgeführt.
Sehr zu meiner Freude.

(Ich wusste ja, dass Till Schweiger mal derartige Filme synchronisierte, aber dass sein Künstlername derart einfallslos ist?)