Ende.

31|12|10

Experiment beendet, Zürich wird in Zukunft Braunschweig vorgezogen. Versuchsaufbau zur Nachahmung dringend empfohlen.

Dem kleinen Kreis erlauchter Leserschaft ein schönes 2011 (und 2012 und 2013 und alle folgenden Jahre), hoffentlich in der Schweiz.

Danke für’s bisweilen inspirierende Kommentieren, macht’s alle gut.

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Protest-Post

28|06|10

Stilvoller Vuvuzela-Lärm

Hat überhaupt nichts mit der Schweiz zu tun. Sieht man mal von dem Anlass für diesen Post ab. Eine Schweizer Freundin (Kollegin!) teilte mir eben mit, dass sie sich ja ein neues Team zum Anfeuern suchen müsse. Sie entschied sich – rein zufällig natürlich – für Argentinien.

[Falls die Einbettung des Videos bei irgendwem klappt: Glückwünsch! Für alle (anderen) hier klicken.]

Hippiekacke

6|05|10

Heute mal Musik. Aber bildende Musik. Natürlich Musik auf Schweizerdeutsch. Und man sieht viel von Zürich. An einigen der Orte habe auch ich schon Hippiekacke vollführt. (Ich mag das Xenix.)

Ostern!

1|04|10

Schon jetzt am Gründonnerstag, habe ich doch soeben meine letzte Arbeitstat vollbracht, wünsche ich allseits schöne Ostern. Ich habe mich auch schon darauf eingestimmt. In der Schweiz macht man das natürlich mit Schokolade. Und dokumentiert habe ich es auch. Ich nenne mein Werk „The Evolution of Osterhasi“. (Englisch ist immer ein bisschen cooler als alles andere.)

Der Zyklus des Lebens, dargestellt an einem Schokoladenosterhasen. TOT!

Allen Tierschützern und Kalorienbewussten sei mitgeteilt: Es handelt sich um eine Fotomontage. Ich habe (für dieses Experiment) nur einen Hasen verzehrt. (Davor und danach allerdings je noch einen.)

10 Tage Tokio

19|03|10

Up in the Air

16|03|10

Ich las mal, Blogs sind dann erfolgreich, wenn man ganz viel eigene Meinung reinpumpt. Das finde ich nicht, aber dennoch möchte ich eine anfänglich gepflegte Weise, gesehene Filme kurz zu beurteilen, wieder aufleben lassen. Denn ich bin nicht nur Wahlschweizer, sondern auch Filmfreund.

Up in the Air

Zwar musste ich mir von (lokal) Zurückgebliebenen schon sagen lassen, dass der im Kino nicht mehr läuft, aber dann sollte man ihn wenigstens für später vormerken.

Up in the Air ist wunderbare Kinokost. Ein Drama, aber nicht zu triefend, eine Komödie, aber nicht albern, eine Tragödie, aber nicht zu rührselig. Ein grandioses Paralleluniversum mannigfaltiger dramaturgischer Ebenen mit hervorragenden, ideal besetzten Schauspielern (die dennoch allesamt keine Oscarnominierung verdient haben) und schönen Luftaufnahmen. Trotz der schwächeren zweiten Hälfte und der nicht ganz himmelblauen Krisenthematik und ganz besonders trotz des grundstimmungkonformen Endes lässt der Film einen horizonterweitert und beschwingt zurück. Toll.

Eine Spätvorstellung im Kino hat den Vorteil, dass man weniger Eintritt zahlen muss (15 Franken/10 Euro), den Nachteil, dass man einen Nachtzuschlag von 5 Franken für den Bus zahlen muss, den Vorteil, dass man einen netten kleinen Nachtspaziergang vollführen kann, den Nachteil, dass viele angetrunkene Halbstarke umherlaufen, den Vorteil, dass überall lustige, nette, stämmige, orange gewandete Männchen auf Recht und Ordnung achten, und schließlich den Nachteil, dass man erst elend spät ins Bett kommt.

Einen Vorteil möchte ich nun illustrieren.

Blick auf Zürich vom Drahtschmidlisteg

Nachtblick auf Zürich vom Drahtschmidlisteg

Über der Limmat thronend die Predigerkirche (müsste mich zumindest ne Menge täuschen, wenn dem nicht so wäre), dafür ganz sicher rechts das Landesmuseum. Dieses Kitschding.

Wunderbar.

Ankündigung

13|03|10

Rechner sind doch die Pussys (nein, Pussys, nicht Pussies, Maika) unter der Technik. Anfänglich laufen sie, man gewinnt sie lieb, dann laufen sie weiter, allerdings immer langsamer und irgendwann (vorzugsweise so ganz kurz nachdem die Garantie abgelaufen ist), fangen sie an zu stottern und zu stolpern. In meinem Fall begann er sogar zu schreien. Das ist so der Punkt, wo sich die Liebhab-Kurve bedrohlich dem Nullpunkt nähert und ein Schreibtisch in Fensternähe (dritter Stock) einige Gefahren birgt. Also plagte ich mich die letzten zehn Tage mit dieser Kiste hier rum, schmiss alles runter, zog alles wieder drauf, installierte alles neu, setzte den Rechner zweimal in der Gänze auf’n Pott, was jedes Mal einen Tag dauert und ebenso jedes Mal mit ein paar Verlusten verbunden ist, weil man dann doch irgend ein Ördnerchen zu sichern vergisst oder die Windows-Kopierfunktion nur scheinheilige Zuverlässigkeit aufweist. Kurzum: Harte Zeiten nähern sich dem Ende. Zum einen, weil die Gerätschaft aktuell wieder recht zuverlässig läuft, zum anderen, weil in Kürze ein neues Teil zum Liebhaben her muss. Inklusive Betriebssystemwechsel. Ich mache das nicht mehr mit.

Warum erzähle ich das? In Kürze gibt’s hier wieder regelmäßiger ernstzunehmendere Beiträge. Nicht nur so iPod-Vorlesungs-Langeweilebekämpfungs-Auswurf.

Ende. (Für heute.)