Eine neue Folge der beliebten Reihe „Schlüpfrige Schlüpferentschlüpfungen“:

Korrektur zu gestern:

Ich sage in Zukunft weder „Grüetzi“, noch „Ja ich bin Deutscher, aber sie können dennoch Schweizerdeutsch mit mir reden.“ (was bisher noch der zweite Satz ist), sondern:

„Ja, ich verstehe es auch, wenn Sie mich auf Schweizerdeutsch beschimpfen. Lassen Sie’s ruhig raus.“

[Übrigens scheinen die Leute gerade wie blöd „Die deutsche Walze rollt“ zu googeln…]

Als ich eben aus der winterlichen Zürichdowntown heim kehrte, sah ich im Tram ein paar Mitfahrer den neuen Blick am Abend mit dem Titel „Die deutsche Walze rollt“ studieren. Entgegen meinen Vorsätzen machte ich schließlich auf dem Heimweg noch einen Umweg von mindestens vierzehn Metern um mir ein Exemplar des Elends zu angeln.

Deutsche Walze

Ich würde das Ganze gerne unkommentiert lassen. Ich stehe seltsam zwischen den Stühlen, finde beide Positionen selten dämlich und bin nun einfach nur noch gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt und ob zukünftig mein erster Satz beim Betreten von öffentlichen Einrichtungen dann womöglich nicht mehr „Grüetzi“ (mit garantiertem deutschen Dialekt) sondern „Ja ich bin Deutscher, aber Sie können dennoch Schweizerdeutsch mit mir reden.“ sein wird.

Eine Anmerkung kann ich mir auch nicht verkneifen: Mir ist nie so deutlich aufgefallen, dass Angela Merkel einen so kecken Pony hat. Womit sie sich den wohl so adrett gedreht hat? Mit einer heißen deutschen Walze womöglich?

[Mit diesem Artikel weihe ich auch die neu eingerichtete Kategorie „gefühlt: unentschlossen“ ein. Denn Schweizerisch neutral muss ja gerade wohl auch mal nicht sein.]