Sammlung der wirklich hilfreichen InsiderExpertentipps zu Zürich.

001. Die Tiefgarage im Plaza Central mag zwar zentral sein, ist aber maximal Smarttauglich. Vielleicht ist sie deshalb auf der Hotelseite auch gar nicht vermerkt. (Na gut, sehr spezieller Tipp.)

002. Die Aussicht von der Polyterrasse der ETH ist schon nicht von schlechten Eltern. (Soweit, so marcopolo-ig, aber jetzt kommt es.) Hin und wieder ist die schmucke Semper-Aula (Hauptgebäude, Geschoss G, Raumnummer 60) geöffnet. Von den dortigen Balkonen stören auch die fünf Bäume nicht mehr.

003. Zur Schweiz gehört Schokolade (Schoggi). Das wissen auch die gemeinen Touristenfopper und machen sie ganz teuer. Macht nichts, der Experte geht zu coop, Migros oder irgendeiner anderen Supermarktkette und kauft von der dortigen Billigmarke eine Tafel „Schweizer Milchschokolade“ für 45 Rappen (ca. 30 Cent). Die schmeckt gut. Soeben mal wieder getestet. Aber sie klebt auch gut. Auf der Leertaste.

004. Die Self-Service-Portionen auf der Bauschänzli-Insel sind ordentlich. Wenn der Koch drei mal fragt, ob man wirklich eine Portion Kartoffelsalat und einen Teller Pommes haben möchte oder nicht vielleicht doch nur zwei halbe, dann hat das einen Grund. Oder, Ellen? Aber Achtung, nur in den warmen Monaten geöffnet.

005. Die Conditorei/das Café Schober im Dörfli, Platz Münstergasse/Spiegelgasse ist schnuckelig. Rein optisch. Tatsächlich ist der Kuchen knochig, die Bedienung lahm und der Kakao ein bisschen ranzig. Dafür ist der Tee gut und die Luxemburgerli-Verschnitte sind lustig knallig. (Dialog aus der Backstube, „Chef? Reicht das an roter Farbe oder erkennt man schon dass es Himbeer und nicht Vanille sein soll?“, „Nee mehr, sieht noch zu sehr nach Karnickelblut aus – ich will Rinderblutrot!“) Die Preise knallen auch.

006. Sprüngli hat angeblich ein einmaliges Bircher Müsli. Muss ich aber noch persönlich testen. Am Haupthaus, Paradeplatz.

007. Chipsfans sollten die Schweiz meiden. Selbst von der Billigbilligmarke kostet eine Tüte fast drei Euro.

008. Der Nachtmarkt ist unbedingt zu empfehlen. Kurzfristig bekanntgegeben an welcher Lokalität er stattfinden wird, haftet ihm ein wenig Geheimflair an.

009. Der Friedhof Eichbühl ist mindestens einen Besuch wert. Mehr hier.

010. Die Predigerkirche sollte man spätestens aufsuchen, wenn man im Niederdorf fußlahm wird und kostenlos einen bequemen Sitzplatz sucht.

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