Protest-Post

28|06|10

Stilvoller Vuvuzela-Lärm

Hat überhaupt nichts mit der Schweiz zu tun. Sieht man mal von dem Anlass für diesen Post ab. Eine Schweizer Freundin (Kollegin!) teilte mir eben mit, dass sie sich ja ein neues Team zum Anfeuern suchen müsse. Sie entschied sich – rein zufällig natürlich – für Argentinien.

[Falls die Einbettung des Videos bei irgendwem klappt: Glückwünsch! Für alle (anderen) hier klicken.]

Hundezirkus

18|06|10

Aus der Reihe „gewollt und nicht gekonnt“ (hat hiermit begonnen und wird sofort wieder beendet) ein Verbotsschild der ETH Zürich.

Hier dürfen keine Hunde tanzen!

Hier dürfen keine Hunde tanzen!

Es ist soweit, die Schweiz hinterlässt bleibende Schäden bei mir. Offenbart werden diese mit dem Reisen ins Ausland. Zum Beispiel – Deutschland.

Nicht nur, dass ich allerorts „Grüetzi“ und „Merci“ rumposaunte, nur um dann im schwäbischen Stuttgart mit einem glasklaren Hochdeutsch enttäuschen zu müssen, nein ich eckte auch mit Schweizer Kassenverhalten an: Ungebeten steckte ich meine EC-Karte in irgendwelche Lesegeräte. Die Verkäuferin war ganz verstört, zog meine Karte wieder raus, sah mich böse an, tippte nervös an der Kasse rum, steckte sie wieder rein.
Vor lauter Aufregung wegen dieses neuen, alten, ungewohnten Ablaufes versaute ich natürlich die PIN-Eingabe, was mir natürlich keine freundlicheren Blicke als den zuvorigen einbrachte. Nach erneutem Kartenrumgefuchtel (hatte „ABBRUCH“ anstatt „KORREKTUR“ gedrückt) kam tatsächlich so etwas wie Geld auf dem Konto von dem Laden an. Stolz zog ich die Karte aus dem Gerät. Was natürlich schon wieder ein deutscher Faux-Pas ist. Zwei Minuten peinliches Schweizerverhalten und nichts gelernt.

Mich wundert es fast, dass die Verkäuferin „Tschüss“ gesagt hat.

(Zum Glück bin ich wieder in der Schweiz.)

Grabesstimmung hier in der Wohnung. Obwohl das Kleid der Moderateuse so schön Schweizrot war ist der Schweizer Grand-Prix-Beitrag nicht ins Finale gekommen. Michael von der Heide wandelt damit auf den Pfaden von DJ Bobo und pleut jetzt wahrscheinlich wirklich. Vielleicht eben nicht gerade or.
Noch mal zur Erinnerung. (Oder zum Abgewöhnen.)

(Ungerecht ist’s schon. Was bitte, war denn das, was Israel da geliefert hat? Und warum sind die lustigen verliebten Holländer nicht weiter?)

Juhu! Am Dienstag nur ne Wolke anstatt der ewigen Dauerbepissung. Mach weiter so Zürich und du bist mich bald los.

Man muss erst angerufen werden, um zu kapieren, woran es liegt, dass man das Schweizerdeutsche zeitweise nicht gut versteht. Leider werde ich hier so selten angerufen (Ich kann nach neun Monaten immer noch nicht meine Schweizer HandyNatelnummer auswendig.), dass die Erkenntnis erst heute kam. Am Telefon verstand ich fast nichts. Was ich inzwischen geübt mit einer sorgfältig ausgewogenen Mischung aus „Ja“s und „Mmh“s und „naja“s erwiedere, „nein“s entlarven einen meist. Eigentlich fällt es erst auf, wenn ich nicht im richtigen Moment lache. Vertrackt.

Als ich mich später mit ein und der selben Person unter erhöhtem Lautstärkepegel unterhielt – die Abmachung erfolgte dann per Sms, nicht per Gesprochenem – da verstand ich plötzlich alles. Man muss die Leute also angucken. Hätte man auch früher drauf kommen können.

Hippiekacke

6|05|10

Heute mal Musik. Aber bildende Musik. Natürlich Musik auf Schweizerdeutsch. Und man sieht viel von Zürich. An einigen der Orte habe auch ich schon Hippiekacke vollführt. (Ich mag das Xenix.)

Warum ich gerade nicht regelmäßig schreibe?

Nun ja, wegen sowas hier zum Beispiel:

Aufhalterli der Digitalen Fabrikation

Aufhalterli der Digitalen Fabrikation