Wer hätte gedacht, dass eine Misswahl derartig langweilig sein kann. Zum Glück hatte ich vom letzten Jahr gelernt und mich diesmal nicht allein gequält, sondern fünf weitere Verirrte hinzu geholt.
Und wären unsere Sprüche nicht so unterhaltsam und die Kandidatinnen nicht so selten dämlich gewesen – dann wär’s ein Trauerspiel geworden.
Aber so katapultierten wir wir eine Kandidatin nach der anderen aus der Runde und die Kandidatinnen sich selbst: „Was würdest du tun, wenn du Königin der Schweiz wärest?“, „Die Drei-Tage-Woche einführen.“ – Zack!, raus. Leider war’s die Zürcherin.
Zu allem Übel war ein Luzerner dabei, der am Ende dann auch noch jubeln durfte, als Kirsten Cook aus Luzern von Ex-Miss Schweiz Linda Fäh die Krone schief aufgesetzt bekam. Es wurde geheult und geflennt und dann war’s endlich vorüber.
Folgendermassen sieht sie ohne Wasser in den Augen aus:

Und jetzt wird mir auch klar, warum die alle ein Wasserfotoshooting absolvieren mussten. Um zu beweisen, dass sie auch mit Nass in den Augen gut aussehen.
Kirsten Cook, die Kandidatinnen mit so schönen Namen wie Pennisi und Schüpfer hinter sich ließ, ist gerade mal zu einem Viertel Schweizerin (das wird kommende Woche einen schönen Skandal geben) und hat ein grün-schwarzes Fahrrad. Interessiert natürlich keinen. Wird man die nächsten zwölf Monate dennoch keinen Bogen drum machen können.

(Linda Fäh, strebt nun eine Gesangskarriere an. Das wird noch heiter.)

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